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U-Boot-Eltern – wenn das Interesse an den Kindern fehlt

U-Boot-Eltern – wenn das Interesse an den Kindern fehlt

Das Wichtigste in Kürze

Was ist der Unterschied zwischen U-Boot-Eltern und Helikopter-Eltern?

U-Boot-Eltern interessieren sich kaum für den Schulalltag ihres Kindes bis es ernsthafte Probleme gibt während Helikopter-Eltern ständig um ihr Kind kreisen. Mehr zum Verhalten von U-Boot-Eltern…

Wie verhalten sich Kinder von Helikopter-Eltern?

Kinder von Helikopter-Eltern verhalten sich in der Regel unsicher, ängstlich und abhängig.

Wie gehe ich mit Helikopter-Eltern um?

Man sollte versuchen, die Ängste und Sorgen der Eltern zu verstehen und ihnen Ratschläge geben. Wie man als Lehrkraft mit U-Boot-Eltern umgeht…

U-Boot-Eltern sind Eltern, die sich wenig oder gar nicht für den Schulalltag ihres Kindes interessieren und nur dann in Erscheinung treten, wenn es gravierende Probleme gibt. Sie übernehmen keine Verantwortung für die schulische Entwicklung ihres Kindes, sondern erwarten, dass die Schule alles regelt. U-Boot-Eltern können ihrem Kind nachhaltig schaden, indem sie es vernachlässigen, demotivieren und isolieren.

In diesem Beitrag erfährst Du, wie man U-Boot-Eltern erkennen kann, welche Ursachen das Verhalten hat und welche Folgen es haben kann. Außerdem teilen wir Dir mit, wie Lehrkräfte am besten mit U-Boot-Eltern umgehen sollten.

U-Boot Eltern erkennen

U-Boot-Eltern zeigen kein Interesse an ihren Kindern

U-Boot-Eltern verhalten sich in der Regel sehr distanziert, desinteressiert und verantwortungslos. Sie weisen folgende typische Merkmale auf:

  • Sie interessieren sich kaum oder gar nicht für den Schulalltag ihres Kindes, zeigen kein Interesse an seinen Leistungen, Problemen oder Erfolgen.
  • Sie nehmen nicht an Elternabenden, Elternsprechtagen oder anderen schulischen Veranstaltungen teil, sie reagieren nicht auf die Kontaktversuche der Lehrerinnen und Lehrer und ignorieren deren Hinweise und Ratschläge.
  • Sie melden sich erst, wenn ernsthafte Schwierigkeiten aufgetreten sind, z. B. wenn die Nichtversetzung droht, eine schlechte Note erteilt wurde oder eine Beschwerde vorliegt.
  • Sie geben dann den Lehrern die Schuld an der Misere. Sie beschweren sich lautstark bei den Lehrern oder der Schulleitung, drohen mit dem Anwalt oder klagen gegen die Schule.
  • Sie übernehmen keine Verantwortung für die schulische Entwicklung ihres Kindes, unterstützen es nicht beim Lernen oder bei der Bewältigung von Schwierigkeiten, sondern erwarten, dass die Schule alles regelt. Die Eltern sind nicht in der Lage, die Schule zu kontrollieren.

Tipp: Es gibt auch tolle Bücher über U-Boot-Eltern, in denen das Verhalten ausführlich erklärt wird.

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Die Ursachen

Die Ursachen für das Phänomen der U-Boot-Eltern sind nicht eindeutig geklärt, aber es gibt einige mögliche Faktoren, die dazu beitragen können, dass Eltern sich wenig oder gar nicht für den Schulalltag ihres Kindes interessieren und erst dann in Erscheinung treten, wenn es ernsthafte Probleme gibt.

Eine mögliche Ursache für das „U-Boot“-Verhalten der Eltern ist die Überforderung der Eltern. Manche Eltern fühlen sich von den Anforderungen des Alltags, der Arbeit und der Familie so stark in Anspruch genommen oder überfordert, dass sie kaum Zeit oder Energie haben, sich um die schulischen Belange ihres Kindes zu kümmern. Sie vertrauen darauf, dass die Schule alles regelt und ihr Kind schon zurechtkommen wird. Sie nehmen die schulische Situation ihres Kindes erst wahr, wenn es zu spät ist und sie mit schlechten Nachrichten konfrontiert werden.

Eine weitere mögliche Ursache für das U-Boot-Verhalten der Eltern ist Desinteresse. Manche Eltern haben einfach kein Interesse an der schulischen Laufbahn ihres Kindes, weil sie selbst schlechte Erfahrungen mit der Schule gemacht haben oder weil sie die Schule für unwichtig oder ineffizient halten. Sie betrachten die Lehrerinnen und Lehrer nicht als Partner, sondern als Gegner, gegen die sie kämpfen müssen. Sie interessieren sich nicht für die Leistungen, Probleme oder Erfolge ihres Kindes und melden sich nur zu Wort, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen oder ihre Rechte einfordern wollen.

Eine weitere mögliche Ursache für das U-Boot-Verhalten der Eltern ist der Vertrauensverlust. Manche Eltern haben aufgrund schlechter Erfahrungen oder weil sie sich nicht ernst genommen oder respektiert fühlen, das Vertrauen in die Schule bzw. in die Lehrkräfte verloren12 . Sie ziehen sich aus dem Schulleben zurück und meiden den Kontakt zu den Lehrkräften. Sie glauben nicht, dass die Schule das Beste für ihr Kind will oder kann. Sie melden sich nur, wenn sie sich beschweren oder widersprechen wollen.

Zusätzliche Information: Helikopter-Eltern sind das Gegenteil von U-Boot-Eltern. Sie möchten ihre Kinder am liebsten kontrollieren.

Das Verhalten von U-Boot-Eltern kann ernste Folgen für die Kinder haben

Die Folgen für die Kinder

Unter dem Desinteresse und der Abwesenheit ihrer Eltern leiden oft die Kinder von U-Boot fahrenden Eltern. Sie fühlen sich vernachlässigt, unwichtig und verlassen. Sie empfinden, dass ihre Eltern nicht für sie sorgen, sie nicht unterstützen oder ihnen nicht zuhören. Sie vermissen die Anerkennung, Ermutigung und Liebe ihrer Eltern.

Kinder von Suchtkranken haben oft auch schulische Probleme. Sie haben Schwierigkeiten, sich zu motivieren, zu lernen oder sich zu konzentrieren. Sie haben keine klaren Ziele, Erwartungen oder Orientierungen. Sie haben oft schlechte Noten, versäumen den Unterricht oder weigern sich, Hausaufgaben zu machen. Sie haben oft auch wenig Kontakt zu ihren Lehrkräften oder Mitschülern.

Kinder von U-Boot-Besatzern entwickeln häufig auch psychische Probleme. Sie leiden unter Ängsten, Depressionen oder Aggressionen123. Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl, ein hohes Maß an Unsicherheit und eine geringe Belastbarkeit. Sie haben Schwierigkeiten, ihre Gefühle auszudrücken, zu regulieren oder zu bewältigen. Außerdem haben sie Schwierigkeiten, soziale Beziehungen aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.

Der richtige Umgang als Lehrer

Als Lehrkraft solltest Du versuchen, die Gründe für das U-Boot-Verhalten der Eltern zu verstehen. Vielleicht sind sie überfordert, desinteressiert oder haben das Vertrauen in die Schule verloren. Das entschuldigt ihr Verhalten nicht, kann dir aber helfen, einfühlsamer und gelassener zu reagieren.

Du solltest auch versuchen, Kontakt zu den Eltern herzustellen und ihnen zeigen, dass du dich um das Wohl ihres Kindes sorgst. Du kannst sie regelmäßig über die schulische Situation ihres Kindes informieren, z.B. per E-Mail, Telefon oder Brief. Du kannst sie auch zu Elternabenden, Elternsprechtagen oder anderen schulischen Veranstaltungen einladen und ihnen die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen oder Sorgen zu äußern.

Du solltest aber auch klare Grenzen setzen und deine Autorität als Lehrkraft behaupten. Du darfst Dich von den U-Boot-Eltern nicht einschüchtern oder provozieren lassen, sondern musst ruhig und sachlich bleiben. Du solltest dich auch nicht auf Diskussionen einlassen oder streiten, sondern auf die geltenden Regeln und Gesetze hinweisen. Du solltest auch deutlich machen, was du von den U-Boot-Eltern erwartest und was sie zur Unterstützung ihres Kindes tun können.

Hinweis: Es ist wichtig, dass Du Dich mit Deinen Kollegen und der Schulleitung absprichst und Dich gegebenenfalls absicherst. Du solltest Dich nicht allein gelassen fühlen, sondern Dir Rat holen123 . Du solltest auch in der Lage sein, alle wichtigen Vorgänge zu dokumentieren und zu belegen. Dies kann z.B. durch Protokolle, E-Mails oder Zeugnisse geschehen. Außerdem solltest Du wissen, welche rechtlichen Schritte du im Ernstfall einleiten kannst oder musst.

Die Kinder fühlen sich meist allein gelassen und nicht geliebt

Eine Gefahr für Kinder

U-Boot-Eltern sind Eltern, die sich wenig oder gar nicht für den Schulalltag ihres Kindes interessieren und nur dann in Erscheinung treten, wenn es ernsthafte Probleme gibt. Mögliche Gründe für dieses Verhalten sind Überforderung, Desinteresse oder Vertrauensverlust. Sie stellen eine große Herausforderung für die Lehrkräfte dar, die versuchen, mit ihnen zu kommunizieren, zu kooperieren und Grenzen zu setzen.

Sie schaden ihrem Kind, indem sie es vernachlässigen, demotivieren und isolieren. U-Boot-Eltern sollten sich bewusst werden, wie wichtig ihre Rolle für die schulische Entwicklung ihres Kindes ist und wie sie es besser unterstützen können.

Quellen